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Immobilienmarkt - Trends und Tendenzen
Trends und Tendenzen Teil 2
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Immobilienmarkt 2011: Trends und Tendenzen

Die Durchschnittspreise in Wien haben sich im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich
8,96 % erhöht. Das Mietsegment war in der Entwicklung hingegen stabil. Schwierig gestaltet sich hingegen derzeit die Geschäftsraumvermietung in mittleren und schlechten Lagen.

Trends und Tendenzen

Investitionen in Immobilien werden nach wie vor als sichere Geldanlage und Schutz vor Inflation gesehen. Die derzeit noch niedrigen
Finanzierungszinsen begünstigen darüber hinaus die Schaffung von Eigentum.Die Nachfrage hat sich auf die Preise ausgewirkt. In allen Bundesländern – mit
Ausnahme des Burgenlandes – sind die Preise für Baugrundstücke auch 2010 weitergestiegen: den größten Anstieg verzeichneten mit plus 7,09 Prozent
Baugrundstücke in Salzburg – hier kostete der Quadratmeter nun durchschnittlich 317,98 €. Ein deutliches Plus von 6,43 Prozent gab es auch bei den
Grundstückspreisen in Niederösterreich – der Quadratmeterpreis beträgt nun 116,95 €. Einzig – wie erwähnt – im Burgenland hat der Höhenflug der Grundstückspreisegeendet: hier ist der Durchschnittspreis um 1,8 Prozent zurückgegangen und liegt nun bei 79,60 €. Spitzenreiter in diesem Segment ist nach wie vor Wien: hier schlägt der Quadratmeter mit 492,49 € (plus 4,67 Prozent) zu Buche.

Eigentumswohnungen (Erstbezug) haben sich auch im Vorjahr als krisenresistent erwiesen und in fast allen Bundesländern mit einem weiteren Preisanstieg auf die gestiegene Nachfrage reagiert: den größten Preisanstieg gab es mit plus 6,09 Prozent in Wien. Hier wurde die 3000 Euro-Marke geknackt – der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt nun bei 3006,17 €. Platz zwei bei den Preissteigerungen belegte mit plus 5,02 Prozent das Burgenland – für einen Quadratmeter müssen nun durchschnittlich 1538,14 € berappt werden. Einen ebenfalls deutlichen Preisanstieg gab es auch in Salzburg – hier kletterten die durchschnittlichen Quadratmeterpreise um 4,63 Prozent auf 3042,68 €. Einzig in Niederösterreich sind die Quadratmeterpreise für Neubau-Eigentumswohnungen geringfügig gesunken – und zwar um 0,13 Prozent auf 1719,06 €. Auch die gebrauchten Eigentumswohnungen haben im Vorjahr bei den Preisen
weiter zugelegt – und zwar in allen Bundesländern. Die höchst Steigerung gab es mit 8,96 Prozent in Wien – hier liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis nun bei 1928,56 €. Die zweithöchste Steigerung gab es mit 5,31 Prozent in Vorarlberg; im Ländle werden für den Quadratmeter gebrauchte Eigentumswohnung somit 1655,51 € verrechnet. Das geringste Plus gab es mit 0,44 Prozent in Kärnten, wo der Durchschnittspreis nun 1112,03 € beträgt. Am günstigsten waren gebrauchte Eigentumswohnungen mit durchschnittlich 988,83 € (plus 2,76 Prozent) in der Steiermark.
Die Preise bei Reihenhäuser sind hingegen nahezu stabil geblieben oder sogar geringfügig gesunken: am stärksten fiel die Teuerung mit plus 4,05 Prozent in Wien aus, hier bewegt sich der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 2152,63 €. Den größten Rückgang gab es in Kärnten: hier sind die Preise um 1,37 Prozent auf 1242,57 € zurückgegangen.



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